Nach-Merkel-Zeit

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Auf dem Weg in das Morgen, werden wir hoffentlich viele Wege beschreiten. Manche Wege werden uns das Herz öffnen und andere Wege werden uns Angst machen. Wichtig ist aber, dass wir es selbst sind, die entscheiden, welcher Weg der richtige für uns ist. Und das, mit leichtem Herzen. Denn, leider sehen wir erst am Ende des Weges, ob eine Entscheidung gut und richtig war.
Klar ist mir persönlich jetzt, dass der Deutsche Merkel-Weg besser hätte verlaufen können. Die lange Merkelzeit hat das Land in einer Starre versinken lassen, aus der es sich nun langsam zu lösen beginnt und wir schlagen eine andere Richtung ein. Eins ist sicher: Ein System muss sich ständig selbst ändern, wenn es überleben will, sonst wird es von außen geändert.
Das ist in Deutschland lange nicht passiert. Die Eliten haben sich schamlos bedient, als ob es keinen Morgen gäbe. Mieten, Klima, Autoindustrie, Bildung, Europa, Verkehr, Gesundheit, Renten und Verteidigung sind wie verwahrloste Autobahn-Baustellen: Jahrelang passiert nichts, kurz vor den Wahlen gibt es einige Ankündigungen und kurz nach den Wahlen gibt es die allgemeine Parole “weiter so”.
Wir werden jetzt die Komfortzone verlassen. Hoffentlich nicht zu spät.
Zu den Fotos: Ich habe sie in Berlin gemacht, bei einer Veranstaltung der Grünen. Die Grünen arbeiten seit Jahren an der Erarbeitung eines neuen Parteiprogramms/Grundsatzprogramms (Selbsterneuerung). Das neue Grundsatzprogramm soll im nächsten Jahr auf einem Parteitag beschlossen werden.
Bis jetzt haben die Grünen, jedes Mal wenn sie an der Regierung beteiligt waren, ihre Prinzipien verraten und sind hernach abgewählt worden. Macht korrumpiert. Immer. Ob es diesmal anders sein wird, kann ich nicht sagen. Wie auch immer, nur wenn wir unseren Weg selbst bestimmt haben, können wir mit Edith Piaf “Non, je ne regrette rien”, oder mit Frank Sinatra “I did it my way” singen. #fff #Kostasfoto

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