Abends am Rhein

Teilen:

Die Menschen schlendern den eingezäumten und geknechteten Wasser entlang, während hin und wieder ein Schiff entlangzieht. Wenn die Seele einen Hintergrund findet um sich auszuruhen und mit einem stummen Schrei und dem Pinsel der Sehnsucht ein Gemälde für die Freiheit malt. Die Farben aus dem Abendrot des Himmels, gewoben mit der Kraft der ungefesselten Phantasie.

Die Zeit ist so. Wir sind so. Wir leben schnell. Alles ist schnell und es wird immer schneller. Wir haben den Eindruck, die Zeit rennt uns davon, zerrinnt zwischen den Fingern, entschwindet mit einem schweigendem Schrei im Abendrot und das Dunkel der Nacht kommt auf uns zu. Wir müssen etwas tun um mit der Zeit Schritt zu halten. Und wir laufen. Bis wir diese Farben erblicken und staunen.

Weil mit der Schönheit ist es wie mit der Wahrheit. Trump hat auch seine eigene und er schreit sie in die Welt hinaus, seine Wahrheit. Und viele glauben seiner Wahrheit und töten Menschen, bringen die Menschlichkeit in eine ausweglose Lage, im Stacheldrahtzaun der “Wahrheit”.

Weil in einer menschlichen Welt, gibt es sie nicht, diese eine “Wahrheit” und diese eine “Schönheit”, sondern viele. Jeder hat seine eigene.

Die Schönheit ist überall. Und sie kommt immer. Wir müssen nur in der Lage sein sie zu erkennen, wenn wir sie sehen.

Die Schönheit und die Hässlichkeit.

Prev Das Umdenken beginnt
Next Die Andernacher Grünen wollen keine neuen Radwege

Leave a comment

8 + 1 =